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von Thunen
Bennett

Grenzüberschreitend heiraten

in: FuS 2/2017, S. 49-55 und FuS 3/2017, S. 95-100.

Die neuen EU-Güterrechtsverordnungen harmonisieren die Regelungen zur Ermittlung des anwendbaren Ehegüterrechts, und auch aus England gibt es Neues.

Internationale Unternehmerehen bergen nicht nur interkulturelle Reize, sondern leider auch besondere Risiken für das unternehmerische Vermögen. Denn es können ganz unterschiedliche Rechtsordnungen für die Frage, welche Rechte ein Ehegatte bei Beendigung des ehelichen Güterstandes am Vermögen des anderen Ehegatten hat, zur Anwendung gelangen. Die Harmonisierungsbestrebungen der EU zur Ermittlung des anwendbaren Güterstandrechts und zur internationalen gerichtlichen Zuständigkeit mündeten jüngst in den sogenannten EU-Güterrechtsverordnungen. Die danach geltende neue Rechtslage stellt der Beitrag nach einem kurzen Problemaufriss in seinem ersten Hauptteil in konzentrierter Form dar. Gerade das vielfach als „Scheidungsparadies“ angesehene Vereinigte Königreich, wo die englische Rechtsordnung Eheverträgen zum Güterrecht traditionell keinerlei Bindungswirkung beimisst, ist aber nicht Teilnehmerstaat der neuen EU-Verordnungen. Jedoch ist auch im englischen Ehegüterrecht eine Fortentwicklung zu verzeichnen. Deshalb lohnt sich im zweiten Hauptteil in FuS Heft 3/2017 besonders ein Blick über den Ärmelkanal.

Grenzüberschreitend heiraten (I)

Grenzüberschreitend heiraten (II)

Inhaltsverzeichnis

  • I. Problemaufriss
  • II. Neue Rechtslage in Deutschland aufgrund der EU-Güterrechtsverordnungen
  • III. Rechtslage in England
  • VI. Schluss
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